BesucherInnen

ESRA ist ein Beratungs- und Behandlungszentrum, nicht Wohnheim oder Tagesstätte. Über 2.900 Besucherinnen und Besucher nehmen pro Jahr die vielfältigen Leistungen von ESRA in Anspruch und kommen zu Therapien, Untersuchungen, Beratungen und Gesprächen.

Das Angebot von ESRA richtet sich an

  • alle, die durch das NS-Regime verfolgt wurden, unabhängig von den damals vorgegebenen Gründen der Verfolgung wie Ethnie, Religion, politische Überzeugung, sexuelle Orientierung etc. Zu den BesucherInnen von ESRA gehören z.B. Roma und Sinti, WiderstandskämpferInnen und politisch Verfolgte, jüdische Überlebende oder die Kinder der ehemaligen Anstalt "Am Spiegelgrund".
    Seit einiger Zeit können mit Unterstützung des Nationalfonds der Republik Österreich auch Überlebende in den Bundesländern verstärkt beraten und betreut werden.


  • Kinder, Enkelkinder, (Ehe)partnerInnen und andere Familienangehörige von Überlebenden


  • jüdische MigrantInnen und deren Familien, die in den letzten Jahrzehnten nach Österreich zugewandert sind, z.B. aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion


  • die jüdische Bevölkerung Wiens. Dies schließt auch jene Menschen mit ein, denen eine soziale Grundabsicherung wie z.B. eine Krankenversicherung fehlt und die keinen Anspruch auf Leistungen aus öffentlicher Hand haben.


  • Menschen, die auf andere Weise traumatisiert wurden, etwa durch das Erleben von Gewalt, Unglücksfällen und Katastrophen wie in Kaprun, Beslan, am 11. September oder der Flutkatastrophen in Südostasien.