AUSSTELLUNG Öffnungszeiten: Eintritt frei!
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"So sieht sie aus, mein Kind, diese Welt."Friedl Dicker: politische Fotomontagen 1932/33 Gestaltung der Ausstellung: Angelika Romauch
1932/33 entstand eine sechsteilige Serie von sozialkritischen Fotomontagen, die in Form von Glasnegativen in den Sammlungen der Universität für angewandte Kunst Wien erhalten ist. Die Bilder zeugen vom starken sozialen Gewissen Friedl Dickers und sind trotz ihres hohen künstlerischen Anspruches bis heute kaum wahrgenommen worden. Sie wurden nun von der Kunsthistorikerin Angelika Romauch erstmals wissenschaftlich analysiert. An Hand der Themen Nationalsozialismus, Wirtschaftskrise, Geburtenregelung, Erziehung, Ernährung und Wohnen wird das wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Klima in Österreich reflektiert, das von Arbeitslosigkeit, Elend und bürgerkriegsähnlichen Zuständen geprägt war. Anders als in Deutschland, wo die Fotomontage zum führenden Verfahren politisch orientierter Kunst wurde, fand sie in Österreich wenig Anklang. Friedl Dickers Serie stellt gewissermaßen einen Ausnahmefall dar und kann sich qualitativ durchaus mit den Fotomontagen eines John Heartfield messen. Email: info@esra.at Bildnachweis: Sammlungen des Jüdischen Museums Prag |
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