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Verborgene BilderEine Archäologie des Unbewussten
Es diskutieren Käthe Kratz (Filmemacherin), David Vyssoki (Psychiater, ESRA) und Wolf Werdigier (Maler). Mit den verborgenen Bildern, die Menschen in sich tragen, mit der Beziehung zwischen Juden und
Nichtjuden im Jahre 1938 und heute, setzt sich Wolf Werdigier künstlerisch auseinander. Grundlage dafür bildeten
Gespräche mit Zeitzeugen, mit Nachkommen von Opfern und Tätern sowie die Ergebnisse der psychoanalytischen Workshops
während der Bilderausstellung am Gelände des ehemaligen Aspangbahnhofes. Im April 2005 fand am Gelände des ehemaligen Aspangbahnhofes die Ausstellung ‚Verborgene Bilder’ des Malers Wolf Werdigier statt. Zwei Lagerhallen waren die letzten Überreste des in den 1970er Jahren abgerissenen Bahnhofes, von dem zwischen 1939 und 1942 mehr als 41.000 ÖsterreicherInnen deportiert wurden. Wolf Werdigier, geb. 1946 in Pegnitz (Deutschland), Architekt und Städteplaner, Studium in Wien, Salzburg und London, mehrjährige berufliche Tätigkeit im Bereich Gebietsplanung und Stadtentwicklung in Köln und Wien, 1977-1991 Professor an der Universität Wien, 1989 Gastprofessor am Pratt-Institute, New York, seit 1991 Leiter des Büros für Urbanistik - Urban Design in Wien. |
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