GESPRÄCHE IN ESRA Mittwoch, 5. Juni 2007 Eintritt frei! |
Peter Huemer spricht mit Max Uri und der Historikerin Gabriele AnderlMax Uri, geb. 1921, wuchs in Wien auf, wo sein Vater Osias zusammen mit Moses Zwick eine Kleidererzeugung en gros und en detail führte. 1939 flüchtete er nach Palästina. Von 1941 bis 1946 gehörte er der Jüdischen Brigade der Britischen Armee an. 1947 kehrte er mit seiner Frau Fritzi, geborene Haber, nach Wien zurück, wo er später die Fell- und Rauhwarenhandlung seines Schwiegervaters Max Haber leitete. Max Uri lebt in Wien. Gabriele Anderl, Dr. phil., Zeithistorikerin, Mitarbeiterin der österreichischen Historikerkommission („Die 'Zentralstelle für jüdische Auswanderung' als Beraubungsinstitution" sowie "'Arisierung' von Mobilien"), Lehrbeauftragte an der Universität Wien, zahlreiche Forschungsprojekte und Publikationen. Zu ihren Buchpublikationen zählen u.a. "Gescheiterte Flucht. Der Kladovo-Transport auf dem Weg nach Palästina 1939-1942“, Wien 2001, gemeinsam mit Walter Manoschek, und die Herausgabe des Sammelbandes "NS-Kunstraub in Österreich und die Folgen", Wien 2005, gemeinsam mit Alexandra Caruso. Gabriele Anderl lebt als freiberufliche Forscherin und Autorin in Wien |
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