Dr. Alexander Friedmann-Preis 2011 für ANKYRA, Zentrum für interkulturelle Psychotherapie in Tirol
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Am 24. November wurde ANKYRA, eine Organisation des Diakonie Flüchtlingsdienstes in Innsbruck, mit dem Dr. Alexander Friedmann Preis ausgezeichnet. Mit dem Preis, der mit 10.000 Euro dotiert ist und von privater Seite gestiftet wird, will ESRA Organisationen und Menschen würdigen, die – meist unbemerkt von der Öffentlichkeit – traumatisierte Flüchtlinge und MigrantInnen unterstützen.
Mit ANKYRA („Anker“) wurde eine Organisation ausgezeichnet, die seit sieben Jahren in Tirol als einzige Organisation auf diesem Gebiet tätig ist und eine breite Palette an traumaspezifischer, dolmetschunterstützter Psychotherapie anbietet.
Bei der Preisverleihung hielt Susanne Scholl, ehemalige Russland-Korrespondentin des ORF, die Festrede. Monika Vyslouzil, Leiterin des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung und Mitglied der unabhängigen Jury zur Vergabe des Preises, erklärte, dass die Jury das Engagement von ANKYRA für traumatisierte Flüchtlingskinder besonders beeindruckte. Traumatische Erfahrungen in Worte zu fassen, fällt schon Erwachsenen sehr schwer, für Kinder ist dies manchmal ganz unmöglich. Durch die von ANKYRA angebotene Reittherapie fühlen sich Kinder getragen und verstanden. Pferde reagieren sehr sensibel auf Körpersprache und helfen so den Kindern, wieder Vertrauen zu entwickeln.
Fotos: (1) MitarbeiterInnen von Ankyra (2) Verena Schlichtmeier, Leiterin von Ankyra (links) und Laudatorin Monika Vyslouzil
Copyright Wladimir Fried.
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