Internationale Tagung zur
Unterstützung von Holocaust Überlebenden in ESRA

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Von 9.-10. Oktober 2007 fand in Wien ein internationales Seminar mit dem Titel “Working with Aging Survivors and the Second Generation: Interdisciplinary Perspectives in a European Context” statt, das von ESRA organisiert und von der “Conference on Jewish Material Claims against Germany“ finanziert wurde.

77 Fachleute aus Psychiatrie, Psychologie, Pflege und Sozialer Arbeit trafen einander in den Räumlichkeiten von ESRA, um zwei Tage lang zu diskutieren, gemeinsam zu arbeiten und Erfahrungen auszutauschen. Vertreten waren jüdische Organisationen und Gemeinden aus fünfzehn Ländern, u.a. aus Ungarn, Polen, der Slowakei, Schweiz, Kroatien, Italien, Frankreich, Großbritannien und Israel. So verschieden die rechtlichen und politischen Verhältnisse in den einzelnen Ländern auch sind, so sehr gleichen sich oft die Probleme und Schicksale der Überlebenden. Krankheit, zunehmende Immobilität, der Tod von Ehepartnern oder soziale Isolation lassen das erlittene Trauma in diesem Lebensabschnitt wieder besonders stark spürbar werden. Gerade im Alter ist ein möglichst umfassendes Angebot, das von medizinischen Leistungen, sozialer Beratung bis zu gemeinsamen sozialen Aktivitäten reicht besonders wichtig.